 |
Röntgenstrahlen sind Wellenstrahlen (im Gegensatz zu Teilchenstrahlen wie z.B. Kathodenstrahlen)
Offiziell gilt W.C. Röntgen als Entdecker im Jahre 1895.
Röntgenstrahlen entstehen, wenn schnelle Elektronen (Kathodenstrahlen) auf einen Stoff auftreffen.
Röntgenstrahlen haben die Eigenschaft Körper durchdringen zu können. Bei dieser Durchdringung wird ein Teil der Strahlung
absorbiert. Die Intensität der Strahlung verringert sich, was u.a. von der Dichte und der Ordnungszahl des zu durchdringenden Stoffes abhängt.
So wird beispielsweise Luft (geringe Dichte) sehr gut durchdrungen. Hingegen führt Blei (hohe Dichte) zu einer starken Dämpfung der Strahlungsintensität.
Röntgenstrahlen sind zudem in der Lage, Stoffe (wie z.B. Gase (Luft)) zu ionisieren oder auch andere chemische Reaktionen
hervorzurufen (z.B. Belichtung von fotografische Material (Filmen)).
Die Kombination dieser Eigenschaften führt zur Hauptanwendung von Röntgenstrahlen, nämlich Objekte zu durchleuchten und deren Inneres sichtbar zu machen.
Liegt zwischen der Röhre und einem Leuchtschirm (welcher beispielsweise mit Zinkkadmiumsulfid beschichtet ist) ein Objekt, wie in diesen Beispiel eine tote Maus,
so durchdringen die Strahlen dieses Objekt. Auf Grund der unterschiedlichen Dichte des Objektes,
wird die Strahlung entsprechend der Beschaffenheiten innerhalb der Maus (dichtere Knochen vs. weniger dichtes Gewebe)
unterschiedlich absorbiert. Die Konturen des Skeletts werden durch hellere bzw. dunklere Bereiche auf dem Leuchtschirm sichtbar. |
|
 |