Stabilisatorröhren
Stabilisatorröhren haben die Aufgabe, eine Spannung zu stabilisieren.
Dabei unterscheiden sie sich prinzipell zwischen Glimmstrecken- und
Korona Stabilisatoren.
Bei einer Glimmstreckenentladung wird der Effekt ausgenutzt,
dass bei Erreichen einer bestimmten Spannung plötzlich ein relativ großer Strom fließt,
während bei geringerer Spannung praktisch kein Strom fließt.
Diese Spannung wird als Zündspannung bezeichnet. Hat die Röhre gezündet,
kann man auch bei etwas geringerer Spannung die Zündung aufrecht erhalten,
ohne dass die Zündung löscht.
Erst unterhalb einer 2. Spannung, der Brennspannung, löscht die Röhre und
es fließt wieder kein Strom durch sie.
Die Koronastabilisatoren sind für relativ große Spannungen bei kleinen Strömen bestimmt und
nutzen den sogenannten Koronaeffekt aus. Die Korona wird an der Anode gebildet und der Strom
zwischen beiden Elektroden wird von Ionen und Elektronen der ionisierten Gasfüllung aufrecht erhalten.
Diese Ionisierung wird von Lichtquanten verursacht, die in der leuchtenden Korona entstehen.