Thyratrons (Röhren mit thermischer Emmision)
Bei gasgefüllten Röhren kann die Entladung nicht nur durch eine zusätzliche Steuerelektrode eingeleitet werden, da die Zündspannung bei gegebener Anodenspannung von der Vorspannung der Steuerelektrode abhängt. Durch entsprechende Einstellung der Vorspannung ist es dadurch möglich, den Zündeinsatz beliebig festzulegen. Eine solche Röhre wird als Thyratron oder Stromtor bezeichnet und kann zur Kippspannungserzeugung, als elektronisches Relais, als elektronischer Schalter und als verlustlos regelbarer Gleichrichter für hohe Stromstärken verwendet werden. Kleine Thyratrons besitzen Edelgasfüllung, während für größere Leistungen Quecksilberdampf- oder Wasserstofffüllung benützt wird. Einige Typen besitzen auch zwei Steuerelektroden (z.B. Gastetroden PL 21).